RADSPORT: Großschartner mit beeindruckendem Solosieg auf der letzten Etappe der Tour of the Alps

RADSPORT: Großschartner mit beeindruckendem Solosieg auf der letzten Etappe der Tour of the Alps

Die letzte Etappe der Tour of the Alps führte das Feld heute an den Gardasee nach Riva del Garda. Die 121 km waren einmal mehr sehr hügelig und eine letzte Chance für BORA – hansgrohe einen Etappensieg einzufahren. Ganz diesem Ziel verschrieben schafften heute erneut Felix Großschartner und Matteo Fabbro den Sprung in die Spitzengruppe. 

Allerdings ließ das Feld den Ausreißern auch heute keinen großen Vorsprung, denn als 16. Der Gesamtwertung lag Matteo nur knapp vier Minuten hinter dem Gesamtführenden. Entsprechend uneinig waren sich die 16 Mann an der Spitze dann auch und acht Fahrer, unter ihnen Felix Großschartner, setzten sich rund 45 km vor dem Ziel ab. Am letzten Anstieg des Tages setzte Felix alles auf eine Karte und schüttelte seine Fluchtgefährten ab, um ein Solo zu starten. In beeindruckender Manier baute Felix seinen Vorsprung Sekunde um Sekunde aus und feierte letztlich einen ungefährdeten Sieg in Riva del Garda.

Ergebnisse
01 F. Großschartner         3:03:38
02 N. Roche                       +0:34
03 A. De Marchi                 +0:34

10 M. Fabbro                      +0:40

Reaktionen im Ziel
 

„Es fühlt sich richtig gut an zu gewinnen, besonders so nahe an der Heimat. Nach der zweiten Etappe habe ich mir vorgenommen, einfach von Tag zu alles zu versuchen. Zweimal hat es leider nicht geklappt, aber ich habe mich nicht unterkriegen lassen. Auch heute wollten wir wieder in die Gruppe und das hat super geklappt. Am letzten Anstieg hatte ich einfach die besten Beine und habe durchgezogen. In so einem Feld zwei Wochen vor dem Giro zu gewinnen ist natürlich toll und gibt Selbstvertrauen.“ – Felix Großschartner


„Man könnte fast sagen, wir haben das Glück solange eingekesselt, bis es keinen Fluchtweg hatte. Aber von Glück zu sprechen wäre heute definitiv falsch. Felix hat absolut verdient gewonnen. Besonders nach dem er schon zwei Tage in der Spitzengruppe war, heute noch einmal so aufzutreten ist beeindruckend. Am letzten Berg konnte er sich völlig mühelos absetzten, da kann man nur sagen Chapeau. Wir wollten heute auch wieder offensive fahren und wussten, dass wir nicht auf die letzte Runde warten dürfen. Darum wollten wir von Anfang an in der Gruppe sein. Dass Matteo auch dabei war, war gut, wobei wir am Morgen festgelegt hatten, dass er nur mitfährt, wenn die Gruppe groß ist. Auch im Finale haben die Jungs die Taktik perfekt umgesetzt, und Felix war heute einfach der Stärkste. Damit ist das für uns auch ein versöhnliches Ende nach einem etwas verkorksten Beginn. Aber es war wirklich schön zu sehen, wie sich das gesamte Team die letzten drei Tage präsentiert hat. Das ist Werbung für den Radsport und für BORA – hansgrohe.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter

 

Quelle/Photo Credit: © BORA - hansgrohe / Bettiniphoto

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