RACKETLON: Seehofer gewinnt Austrian Open und feiert Jubiläum

RACKETLON: Seehofer gewinnt Austrian Open und feiert Jubiläum

Doppel-Spezialist Georg Stoisser siegt im Einzel, Christine Seehofer feiert Jubiläumsgewinn, Schöpf/Stoisser krönen sich zu Austrian Open Champions 2020

Seehofer gewinnt Austrian Open und feiert Jubiläum 

Die letzte Entscheidung der GRAWE sidebyside 14. Austrian Open fiel im Cash4Car Damen Einzel. Die Weltranglistenerste Christine Seehofer wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann ihre drei Partien vor der vierten Disziplin Tennis. Im Finale schlug die Protteserin die ungesetzte Überraschungs-Finalistin Myriam Enmer aus Frankreich +35 (TT 21:6, BA 21:16, SQ 21:6). Der Finalsieg war der bereits 100. Erfolg im Damen-Elite-Einzel in Serie für Seehofer auf der FIR Racketlon World Tour. 

Torte zur Feier des Tages

Seehofer: "Zunächst möchte ich mich bedanken, dass dieses Turnier ausgetragen werden konnte. Das Organisations-Team der Racketlon Federation Austria hat einen tollen Job gemacht. Ich bin überglücklich - Turniersieg, 100. Match in Serie und jetzt noch eine Torte." Von der Turnierleitung wurde der Seriensiegerin eine Torte zum 100-Jubiläum überreicht. Die Zweiplatzierte war ebenso zufrieden mit ihrem Abschneiden: "Bei meinem ersten großen Turnier gleich das Finale zu erreichen ist natürlich toll. Es war für mich eine Ehre gegen Chrisi zu spielen. Sie ist klar besser – noch! Ich werde weiter trainieren und sie beim nächsten Mal hoffentlich mehr fordern können", so die 23-jährige Französin. 

Doppel-Spezialist siegt im Einzel 

Georg Stoisser (Wrl. 208) behielt gegen die französische Armada (3 Franzosen unter den letzten 4) die Oberhand. Im Halbfinale besiegte der Außenseiter Mandrin Mouchet (Wrl. 33); im Endspiel dann Sylvain Ternon, die Nummer drei des Turniers. "Mein Ziel für das Turnier war meinen Doppeltitel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Das ist mir schon am ersten Turniertag gelungen. Der Einzeltitel heute war die perfekte Draufgabe", so der Lokalmatador, der sonst vorwiegend im Doppel aktiv ist. "Ich liebe das Doppel einfach! Es gibt nichts Schöneres als mit meinen Freunden gemeinsam am Platz zu stehen; und gemeinsam Erfolge zu feiern." Ob er nun auch öfter im Racketlon-Einzel zu sehen sein wird? "Gut möglich! Für mich hat das Doppel Priorität. Aber ich habe hier gesehen, dass ich körperlich in der Lage bin zwei Bewerbe auf Top-Niveau zu bestreiten." 

Erster Heimsieg seit 2012

Stoisser ist erst der zweite Österreicher nach Christoph Krenn (2009, 2010, 2012) der die Super World Tour Austrian Open – ein Turnier der höchsten Kategorie im internationalen Racketlon-Sport – im Herren-Einzel gewinnen konnte. Die Seriensiegerin bei den Damen Christine Seehofer (2015, 2016, 2018, 2019) griff am Sonntag den 22. November ins Turniergeschehen ein. 

Nummer eins unterliegt im Viertelfinale 

Stoisser, am ersten Turniertag der GRAWE sidebyside 14. Austrian Open – Super World Tour Finals an der Seite von Emanuel Schöpf siegreich im BABOLAT Herren Doppel, war im Einzel für seinen Doppelpartner in die Bresche gesprungen. Schöpf, Österreichs Nummer eins sowie Nummer eins der diesjährigen Austrian Open, unterlag dem ungesetzten Franzosen Martin Abrami im Viertelfinale mit -7 (TT 21:19, BA 16:21, SQ 19:21, TE 15:17). "Ich habe vor 2 Jahren gegen ihn gespielt und recht sicher gewonnen. Ich hätte gedacht, dass ich die Partie trotz Rückstand im Tennis noch drehen kann. Ich muss zugestehen Er hat sich stark verbessert, Tennis war schlecht von mir. Ich habe viele unerzwungene Fehler gemacht", so der Bludenzer – seines Zeichens die Nummer sieben der FIR Racketlon Weltrangliste. 

 

DOPPELBEWERBE:

Schöpf/Stoisser sind Austrian Open Champions 2020

Die ersten Champions der GRAWE sidebyside 14. Austrian Open – Super World Tour Finals heißen Emanuel Schöpf und Georg Stoisser. Die Nummer-Eins-Paarung setzte sich im Österreicher-Duell gegen das Nummer-Zwei-Duo Marcel Weigl/Tom Wagner mit TT 26:24, BA 21:7, SQ 21:8 bereits vor der vierten Disziplin Tennis durch. Von 20. bis 22. November 2020 wird das internationale Turnier im Schlägervierkampf Racketlon (Tischtennis, Badminton, Squash, Tennis) im Racket Sport Center Graz ausgetragen. 

Routiniers starten stark

Auch eine Verwarnung wegen Verspätung vor dem Doppelfinale durch den Tischtennis-Schiedsrichter warf die top-gesetzte Paarung Emanuel Schöpf/Georg Stoisser nicht aus der Bahn. Mit dreiminütiger Verspätung startete das erste Endspiel der GRAWE sidebyside 14. Austrian Open – Super World Tour Finals: BABOLAT Men A - Elite Doppel.

Stoisser spendet Preisgeld 

Im Tischtennis stand die Partie auf des Messers Schneide. Die Routiniers Wagner/Weigl vergaben zwei Satzbälle (20:19 und 24:23), Schöpf/Stoisser holten den Satz aber noch 26:24. "Tischtennis war heute entscheidend", so der Bludenzer Schöpf, "mit dem gewonnenen Selbstvertrauen konnten wir im Badminton und Squash unsere Stärken ausspielen und relativ deutlich gewinnen. 

" Für den Lokalmatador Georg Stoisser war es bereits der dritte Austrian Open Doppeltitel – mit dem dritten Partner. 1000 Euro Preisgeld gab es für die Siegerpaarung. Der Grazer Stoisser will seinen Teil spenden: "Wir sind so privilegiert, in dieser Zeit überhaupt ein Turnier bestreiten zu dürfen. Ich möchte Menschen unterstützen, denen es jetzt schlecht geht." 

Das Spiel um Platz drei entschieden Martin Abrami (FRA) und Mohammed Tarik Koubaa (MAR) gegen Österreichs Nachwuchs-Asse Jonas Grafeneder (Jahrgang 1997) und Florian Harca (Jahrgang 2003) für sich.

 

Nächster Steirischer Sieg bei den Racketlon Austrian Open: Meißl/Grafeneder sind Mixed-Champions

Die erste Entscheidung am letzten Turniertag der GRAWE sidebyside 14. Austrian Open – Super World Tour Finals fiel im Coca Cola Mixed Doppel. Die Lokalmatadore Martina Meißl und Jonas Grafeneder setzten sich im Endspiel gegen Myriam Enmer (FRA) Nicolas Lenggenhager (SUI) mit +23 durch (TT 21:10, BA 11-21, SQ 21:11, 11:9) und holten ihren ersten gemeinsamen Titel auf der FIR Racketlon World Tour.

Mitgehalten im Badminton, entschieden im Squash

Meißl: "Unsere Gegner sind Badminton-Spieler, daher wollten wir hier mithalten. Unsere gute Leistung (Anm. 11 Punkte), hat die Basis für den Erfolg gelegt." Eine starke Squash-Leistung der Steirer folgte. Grafeneder: "Martina hat im Squash eine 11:3-Führung herausgespielt, am Ende haben wir Squash mit 21:11 für uns entschieden und damit die Basis für den Erfolg gelegt." Platz drei ging an das topgesetzte Duo Bettina Bugl/Bernhard Pilsz.  

Österreicher-Duell im Halbfinale 

In der Vorschlussrunde konnte die umgesetzte Paarung aus der Steiermark das Nummer-Eins-Duo Bugl (NÖ)/Pilsz (T) aus dem Turnier werfen. "Wir haben uns bei dieser Auslosung nicht ausgerechnet, ins Finale zu kommen. Aber wir haben es geschafft und wir haben sogar gewonnen. Eine Riesenüberraschung bei unserem ersten gemeinsamen Antritt", so die Gleisdorferin Meißl. Was er mit seinem Anteil vom Preisgeld (insgesamt 1000 Euro) tun will? Grafeneder: "Zunächst einmal behalten – jetzt kann man nicht viel damit machen. Aber später wäre ein Urlaub eine tolle Sache. Seine Partnerin hat im letzten Jahr ein Haus gebaut, "da fällt immer etwas an wofür man das Geld gebrauchen kann." 

 

Quelle: RFA Austria (Fotocredit©: Alex Rieck @phaenomenalex)

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